Aktuelle Vorträge:
Effizienzsteigerung und Personalsicherung in der Wasserwirtschaft
- Beispiele aus der Beraterpraxis -
Vortrag auf der 18. Werkleitertagung des bdew am 19. / 20. November 2009 in Brehna
Referent: Dr. Walter Wagner
Auf Wunsch lassen wir Ihnen den Vortrag gerne zukommen
Aktuelle Beratungsprojekte:
Sanierung erfolgreich abgeschlossen
Mit der Übergabe der Geschäftsführung durch
den Sanierer an den neuen Geschäftsführer der Städtischen
Wohnungsgesellschaft mbH Annaberg Buchholz (SWA) wurde im Oktober 2008
der Schlussstrich unter einen langwierigen und sehr komplexen
Sanierungsprozess gezogen.
Hohe Investitionen und wachsender
Leerstand hatten zu einem jährlichen Fehlbetrag zwischen 1 und
1,5 Mio. € geführt, der sich zunächst (aufgrund geringer
Anfangstilgungen) nur in der Gewinn und Verlustrechnung und (noch)
nicht in der Liquidität niederschlug.
Als sich dann
abzeichnete, dass die SWA auf erhebliche Liquiditätsprobleme
zusteuerte, wurde von der Wagner Consulting ein Sanierungskonzept
erstellt. Da das Sanierungskonzept zur Vermeidung der Insolvenz sehr
weitgehende Maßnahmen vorsah, (u.a. die Aufgabe von nicht rentablen
Geschäftsfeldern, massive Personalreduktion, Abschluss von
Haustarifverträgen, Bankenrunden) wurde der Sanierungsprozess weiter
von unserem Unternehmen begleitet, zuletzt durch die Übernahme der
Interims- Geschäftsführung durch Dr. Wagner.
Angesichts der komplexen Zielsetzung einer wirtschaftlich
und politisch optimierten Lösung für SWA und städtischen
Haushalt musste neben der internen Sanierung eine Reihe von
alternativen Szenarien parallel verfolgt werden, wie z.B. der
Teil- bzw. Komplettverkauf des Immobilienbestandes oder der Verkauf von
Geschäftsanteilen.
Nach Abschluss der
Sanierungsvereinbarungen mit den finanzierenden Banken und dem
Gesellschafter und nach Einarbeitung des neuen Geschäftsführers ist die
SWA nun wieder in der Lage, ihr Geschäft langfristig profitabel zu
betreiben. Neben einer deutlichen Zinsreduktion (von 3,5 auf 2 Mio.€)
hat dabei in erster Linie die Reduktion der Personalkosten (von 1,6
Mio. € auf 0,4 Mio.€) beigetragen.
Ohne die vertrauensvolle
Zusammenarbeit mit Aufsichtsrat, Gesellschafter und Belegschaft hätte
die Sanierung in dieser Form sicher nicht gelingen können.